STEINERT Induktionssortiersystem ISS®

Funktionsprinzip

Die Animation erläutert das STEINERT ISS® Funktionsprinzip.

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Induktionssortiersystem ISS®

Es kann durchaus vorkommen, dass metallische Bestandteile nicht durch die Verfahren der Magnetscheidung und Nichteisensortierung abgetrennt werden können, z.B. bei Edelstählen und Verbundwerkstoffen. In solchen Fällen bietet STEINERT mit dem induktiven Sortiersystem ISS® die logische Ergänzung.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass sowohl Reinheit als auch Ausbringen je nach Bedingungen in der Anlage deutlich über 90% liegen. Damit kann die automatische Sortierung mit ISS®-Sensorik die Wertstoffrückgewinnung mehr als verdoppeln gegenüber der heute vielfach eingesetzten Handsortierung mit bestenfalls 40% Ausbringen.

Der Durchsatz wird um das Drei- bis Vierfache gesteigert - alles Faktoren, die die Wirtschaftlichkeit Ihres Unternehmens maßgeblich bestimmen. Eine genaue Siebung und ein weiterer Aufschluss unterstützen das Ergebnis.

Anwendungsgebiete:

VA-Stahl, Restmetalle, Hausmüll, Müllschlacken, Elektronikschrott, Holzschnitzeln, Glas, Formsand.

Technologie

Das Messkriterium ist vor allem die elektrische Leitfähigkeit des Materials. Kleine, daumenbreite Detektoren unter einem Band oder einer Rutsche senden elektromagnetische Schwingungen aus. Sich darüber bewegende elektrische Leiter verändern diese Schwingungen und ein Computer ermittelt für jedes einzelne Teilchen den Signalunterschied. So wird eine teilchengenaue Sortierung ab einer Leiterdicke von rund 1mm ermöglicht.

Übersicht

Funktion: Austragen von allen elektrisch leitfähigen Bestandteilen
Korngröße: 1 – 200mm
Durchsatz: bis zu 100m3/h*m (* von jeweiligen Bedingungen abhängig)
Arbeitsbreite: 400 – 3000mm